MARIYBU

Schon in ihrer Jugend arbeitete MARIYBU unbewusst auf ihre spätere Musikkarriere hin. Sie probierte sich an Instrumenten, sang im Schulchor und hörte TicTacToe. Doch erst durch ein Finna Konzert (2018) und den 365femalemcs Blog bekam sie echte rappende Vorbilder, die auch sie empowerten, sich in Rap zu verwirklichen.

Im Künstler*innen Kollektiv Fe*male Treasure fand sie den passenden Zusammenhalt und Support, für ihr erstes Projekt: Die Debüt-EP “Depression” mit der Hymne “PMS”, die wohl vielen monatlich geplagten Menschen aus der Seele spricht. 

In ihren Texten macht sie sich für die queere Community stark und widmet sich dem Kampf gegen das Patriarchat. Gleichzeitig ist da auch Platz für Verletzlichkeit und Emotionen in ihren Tracks, die sie auch noch selbst produziert. Richtig DIY eben! 

Seit Juni 2021 gehört sie dem All-Female-HipHop Label 365XX an und sorgt weiter für hochwertigen Output. Zum Beispiel mit dem Track “Toxic” auf dem sie eine toxische Beziehung beschreibt. Mit “Alles gut” folgte vor kurzem die zweite Auskopplung ihrer im September 2021 erscheinenden EP „BITCHTALK„.

Die Entwicklung, die sie in dieser kurzen Zeit im Rap gemacht hat, lässt auf eine rosige Zukunft hoffen. Erst kürzlich gewann sie den Hamburg Music Award „KRACH+GETÖSE“. 

Ich traue ihr definitiv einiges zu und packe euch gleich mal drei Tracks von Mariybu in die Underrated Deutschrap Playlist

Rein mit MARIYBU in die Underrated Deutschrap Playlist!

Du bist auf den Geschmack gekommen? Alle bereits vorgestellten Underrated Deutschrap Künstler*innen findest du hier.

Zusätzliche Infos zu MARIYBU:

Musikalische Heimat: Hamburg
Erwähnenswertes aus der Diskographie:

Anspieltipps:
„Crush“ (2022)
„Loyal Bitch“ (auf „Bitchtalk“)
„PMS“ (auf „DEPRESSION“)
„Toxic“ (auf „Bitchtalk“)

Alben:
„DEPRESSION“ (2020)
„Bitchtalk“ (EP, 2021)
„SLAYBAE“ (2023)

Social Media:
Instagram: @mariybu_
Photo by Daniel Waller