SPILIF

Eine tolle neue Künstlerin habe ich in Innsbruck entdeckt: SPILIF fesselt mich mit ihren Texten.

Spilif schrieb schon in der Jugend Texte, begann aber erst mit Anfang 20 auch Wörter auf Beats zu packen.
Als Teil von „Tiefsinntaucher“ machte sie ihren ersten künstlerischen Schritte bevor sie sich mit Rudi Montaire zusammentat.

2018 dann ihre Liebeserklärung: „Let’s fall in Love“ – Liebe auf den ersten Beat (von Rudi Montaire)!
Anfang diesen Jahres erschien nun das Album „Das Leben tarnt sich nur als Schnitzeljagd“. Ein tolles Album mit einem persönlichen Texten und sehr harmonischem Sound.
Die souligen Hooks kommen dabei von Mary M High, ein weiterer fester Bestandteil ihrer Musik.

In der Corona Zeit machte sie ihrem Frust über die ausgefallenen Konzerte und die fehlenden Liveshows auf kreative Weise Luft: „Kunstquarantäne“ und „Dann eben noch einmal“ sind herausragende Tracks über ihre Gefühlswelt in der Pandemie-Zeit.

„Soweit so gut, könnte schlimmer sein.
Wir produzieren daheim – Kinderzimmerstyle“

aus „Dann eben noch einmal“

Herzlich Willkommen in der Underrated Deutschrap Playlist an Spilif!

Du bist auf den Geschmack gekommen? Alle bereits vorgestellten Underrated Deutschrap Künstler*innen findest du hier.

Zusätzliche Infos zu SPILIF:

Musikalische Heimat: Innsbruck
Erwähnenswertes aus der Diskographie:

Anspieltipps:
„Dann eben noch einmal“ (2020)
„Die Summe“ („Das Leben tarnt sich nur als Schnitzeljagd“)
„Modehype“ („lost tracks“)

Alben (u.a. bei HHV erhältlich):
„Das Leben tarnt sich nur als Schnitzeljagd“ (prod. by Rudi Montaire, 2020)
„lost tracks“ (EP prod. by Rudi Montaire, 2021)
„lost tracks II“ (EP prod. by Rudi Montaire, 2022)
„irgendwas das du liebst“ (2023)

Social Media:
Instagram: @spilifsound
Photo by @mark__morgan

Lines der Woche:
12.05.23:

„Ich würd gern sagen – lass die Karten nochmal mischen.
Aber wir wissen, dass das Haus gewinnt.
Und wir zwei in den vier Wänden nicht zuhause sind.
Sitz im Sessel, den ich liebe und du hasst.
Seelen sollten strippen, doch niemand hier ist nackt.“

aus „Löwenzahn“ (feat. Jo Stöckholzer)