PEAT

Einigen Hörer*innen mag PEAT aus der Battlerapszene bekannt sein, nicht zuletzt durch seinen Turniersieg im VBT 2018 oder seine Teilnahme bei DLTLLY. Nach 7 Jahren in diesem Kosmos entschloss er sich 2020 mit seinem selbst produzierten Album „Weit Weit Weg“ neue Wege zu gehen. 

Und was es da zu hören gibt, ist absolut nicht beliebig. Das ganze Album wirkt sehr experimentell, lässt vor allem auch dem Sound viel Platz und wird an den richtigen Stellen mit seinen Texten verziert. Trotz meiner bekannten Antihaltung gegen Stimmenverzerrer, komm ich nicht darum herum, das Album faszinierend und fesselnd zu finden. Mein persönliches Highlight dabei ist „Spiegel„.

„Nach dem Album ist vor dem Album“ und so kündigt die neue Single „Krieg“ bereits das zweite Album „Das Fest“ an. Damit das Release nicht nur Online stattfindet und man das Werk auch physisch in den Händen halten kann, hat er die CD-Pressung (und einiges mehr) via Crowdfunding realisiert.

Auch soundtechnisch macht er Dinge anders als der Mainstream: Aggressive Lofi-Tracks mit Alternative- und Industrial-Einflüssen definieren Peats spezielles Rap-Subgenre und stehen auf “Das Fest” im Kontrast zu melancholisch gesummten Harmonien und ergreifenden Gesangspassagen.

Davon darf man sich ab dem 14.05.2021 dann auch auf Albumlänge überzeugen.

Ihr seid herzlich eingeladen euch selbst mal ein Bild zu machen. 

Wo?
In der Underrated Deutschrap Playlist natürlich!

Du bist auf den Geschmack gekommen? Alle bereits vorgestellten Underrated Deutschrap Künstler*innen findest du hier.

Zusätzliche Infos zu PEAT:

Musikalische Heimat: Aachen
Erwähnenswertes aus der Diskographie:

Anspieltipps:
„Spiegel“ (auf „Weit Weit Weg“)
„Der Unterschied zwischen Dürfen und Bedachtheit des Könnens“ (auf „Das Fest“)
„Midvinter“ (mit Thizzy, 2021)
„DAS WILDE VERDERBEN“ (mit HAXAN auf „WEICH“)

Alben:
„Weit Weit Weg“ (2020)
„Das Fest“ (2021)
„WEICH“ (2023)

Konzertreview:
„Weich“ Tourabschluss im Schokoladen (Berlin)

Social Media:
Instagram: @peat_barboni
Photo by Schnupftabakmann